Die Vertreter der Bürgerinitiative

Bei uns sind alle gleichberechtigte Mitglieder der Bürgerinitiative. Allerdings erfordert ein Bügerbegehren mindestens drei Vertreter zu benennen. Um sicher zu gehen, haben wir noch drei weitere Vertreter gewählt, die im Notfall einspringen können.

Roland Wagner

Die Bebauung des Alpitzhangs sollte nicht weiter forciert werden und vor allem nicht auch noch in die Breite gezogen werden.

Abgesehen vom Verlust für die Einheimischen verlieren wir auch die Gäste, die wegen unserer wunderbaren Natur kommen.

 

Stefan Boerboom

Die Thematik einer Erweiterung am Sonnenbichl, das Für und Wider, sollte für uns Anlass sein, eine grundsätzliche Diskussion über die langfristige Ausrichtung der touristischen Entwicklung in Nesselwang zu führen.
Zwei Neubauten mit zehn Ferienwohnungen im Außenbereich? Für mich führt dieser Weg in die falsche Richtung.

Monika Burger

Ich bin eigentlich ein Fan vom Explorer Hotel, aber ich verstehe nicht, wie es passieren konnte, dass das Hotel an dieser Stelle gebaut worden ist. Ich möchte, dass diese falsche Entwicklung, dort im Außenbereich zu bauen, gestoppt wird. Außerdem mag ich die Maria-Trost-Allee sehr gern: die alten Bäume, das Blätterrauschen und einen der schönsten Ausblicke auf Nesselwang. Die ganzen Gebäude stören den Anblick der Allee (die gibt es übrigens schon seit Mitte 1800).

Rita Blumenthal

Meine Motivation mich für das Bürgerbegehren einzusetzen ist, dass ich keinen weiteren Neubau am Sonnenbichel tolerieren kann. Der Ausverkauf unserer Landschaft muss stoppen. Im Ortskern stehen viele Häuser leer die es gilt zu nutzen, anstatt immer weitere Flächen zu verbauen bzw. zu versiegeln.

Welchen Mehrwert haben die Gemeinde und die Nesselwanger Bürger von diesem Neubau? Ich persönlich denke keinen, aber wir sind es die in Zukunft mit den daraus resultierenden Konsequenzen leben müssen. Zudem sollte sich die Gemeinde an die selbst auferlegten Leitlinien halten.

Alexander Schmid

Der Tourismus ist wichtig für Nesselwang und es ist wichtig, diesen zu fördern – aber nicht um jeden Preis.
Dafür sollte nicht die Bebauung im Außenbereich über die bestehenden Grenzen erweitert, die Bergansicht verbaut und die Maria Trost Allee durchtrennt werden.

Über 500 Nesselwanger haben sich mit Ihren Unterschriften gegen die weitere Flächenausdehnung der touristischen Bebauung hinter der Maria-Trost-Allee und deren Zerschneidung ausgesprochen.

Dieser Einwand der Bürger sollte gehört und berücksichtigt werden. 

Gerhard Korn

Als Nesselwanger Wanderführer liegt es mir sehr am Herzen, dass unsere schöne Landschaft für uns Einheimische und unsere Gäste erhalten bleibt und nicht unnötig verbaut und somit eine Zersiedelung unseres Ortes herbeigeführt wird.

Daher lehne ich eine zusätzliche Bebauung beim Sonnenbichl ab, was auch eine massive Beeinträchtigung unserer historischen Maria-Trost-Allee bedeuten würde.

Renate Marek

Ich engagiere mich leidenschaftlich beim Bürgerbegehren Sonnenbichl: Damit dieser für Nesselwang so ortsprägender Landschaftsteil frei, unverbaut und für uns und unsere Gäste dauerhaft erhalten und erlebbar bleibt.

Eine intakte Landschaft ist unser Kapital im Wettbewerb mit anderen touristischen Orten in der Region. Wollen wir tatsächlich dieses Kapital aufs Spiel setzen, wegen eines Erweiterungsbaus mit 2 Gebäuden für Ferienwohnungen am Sonnenbichl?

Anna Geyer, Sonja Geyer und Martin Möst

Unser höchstes Gut ist die Natur.  Diese müssen wir unbedingt schützen, für UNS, unsere Kinder, unsere Mitmenschen und Urlauber.

Daher sollte diese wunderschöne Allee  mit ihren Bänken und schöner Aussicht  - von der Zinkenbichl Kapelle beginnend – geschützt werden.

Unser Ortskern stirbt immer mehr aus, viele Gebäude stehen leer. Warum soll denn gerade ein so schöner Fleck Natur dann  verbaut werden?  Der in unserer hektischen und schnelllebigen Zeit ein Stück weit Ruhe und Erholung schenkt.

Im Ortskern haben wir genügend Leerstände, lasst uns doch diesen erst wieder beleben.

Was einmal verbaut ist – ist unwiederbringlich !

Monica Nusser

Ich bin gegen den Neubau weiterere Gebäude am Sonnenbichl, weil dieser schöne Fleck Natur erhalten bleiben muss, außerdem haben wir im Ort genügend Übernachtungsmöglichkeiten, die Wohnmobilfahrer haben stark zugenommen und wir haben immer weniger Gastronomie für die vielen Urlauber.